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Allgemeine Diskussion / Die Nacktheit der Anderen
« Letzter Beitrag von Albert am 04. Oktober 2017, 16:51:16 »
Gestern ist im ZeitMagazin ein Artikel abgedruckt worden, der vieles, das uns Naturisten umtreibt, exakt auf den Punkt bringt: Die Nacktheit der Anderen.

Die Autorin Kirsten Fuchs ist 1977 in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) geboren. Sie hat die unaufgeregte Freiheit des Nacktbadens in der DDR miterleben können. Ihre Einschätzung der Situation heute, nach der Wende, versteht sie in träfe Worte zu packen. Hier die Schilderung eines Zusammentreffens von Nackten reiferen Alters und Jugendlichen von heute:

Zitat
Eigentlich ist das Nacktsein einfach nur das Nacktsein, aber nichts ist beim Menschen einfach nur das, was es ist. Alles muss verkopft werden. Und auch der nackte Körper muss etwas sein. Man kämpft damit für oder gegen etwas oder kehrt zurück zu irgendetwas oder spurtet nach vorn zu einem anderen irgendetwas.

Der nackte Körper wird in eine Moralvorstellung gehüllt, in ein Tuch aus Ideologie, in einen Protest, in ein Event, in eine Bewegung, in Kunst oder in einen Kult. Nackte Haut wird politisch gezeigt und mit Forderungen beschrieben. Peta, Pussy Riot, Femen oder nackt Fahrradfahren in Mexiko. Das Nacktsein ist so überladen, wie es eigentlich nicht sein kann. Denn eigentlich ist das Nacktsein ja nackt. Es ist der Anfang des menschlichen Lebens und die Abwesenheit von Kleidung. Wie kann also gerade etwas, das verwandt ist mit dem Nichts, so viel sein?

Das Spannendste an diesem Nacktbadetag waren die Momente, wenn Jugendliche vorbeikamen, die zu einem anderen Badeabschnitt liefen. Das, was gerade ihre Mode als attraktiv vorschrieb, sah fragwürdiger aus als ein alter zattriger Nackedei oder eine gänzlich blanke Matroschkafrau. Die Jugendlichen trugen Kopfputz, der vorgab, sie wären aus einem harten Ghetto, kurz nach einer Schießerei, während eines Musikvideos, hier her vom Himmel gefallen, mitten auf diesen sonnigen Sandweg. Ihre Kleidung zeigte an, wer sie sein wollen, was sie sich leisten können und wo sie hingehören wollen. Das alles ist ohne Kleidung natürlich schwieriger darzustellen. Die Requisiten fehlen. Wer ist man dann?

Ihrem Alter angemessen liefen sie den Weg entlang, tragbare Musik bei sich, und konnten nicht ohne das Ausstoßen von Geräuschen an den nackten Alten vorbei gehen. Kichern, würgen, ihhhh. Wer nichts rief, machte sich verdächtig, das nicht abstoßend zu finden, also vielleicht sogar anziehend. Es existierte nur Sonne oder Schatten. Jung oder alt. Nackt oder angezogen.

Wir saßen im Halbschatten und genossen die magischen Momente, wie sich hier etwas begegnete und durch das Andere definierte. Ein bisschen wie die unsaubere Spiegelung, wenn Leute vor dem Affenkäfig "Uhuhuh" rufen und lachen, während der Affe mit seinen kleinen wachen Augen zuschaut und nichts tut. Die jungen Menschen könnten sehen, was aus ihnen wird, aber das konnten sie nicht. Vor lauter Überschwang ihrer noch losen Gefühle warfen sie Übersprungshandlungstöne aus.

Ein Artikel, der sich zu lesen lohnt! Wer aus irgendeinem Grund keinen Zugang zu diesem oben verlinkten Artikel hat, möge mir dies mitteilen – dann kann ich eine PDF mit diesem Text per Mail senden.

nK
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Allgemeine Diskussion / Antw:1.August,2.August,4.August
« Letzter Beitrag von Albert am 13. August 2017, 20:00:11 »
(der Foren Betreiber hat das recht die Bilder hochzuladen und zu kopieren um Beiträge ganz zu erhalten wenn es gewünscht ist)
Nein, das ergibt keinen Sinn. Es ist Sache der Forennutzer/innen, Bilder an einem Ort abzulegen, wo sie Bestand haben. Ob directupload.net zuverlassig ist, kann ich nicht beurteilen. Aber aufgrund meiner guten Erfahrung mit picr.de empfehle ich deshalb diesen Hoster. Siehe auch meinen Beitrag zum Thema Bilder hier.
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Allgemeine Diskussion / Antw:1.August,2.August,4.August
« Letzter Beitrag von Albert am 13. August 2017, 14:37:32 »
Hallo Bioplan

Schön, dass Du Dich hier zu Wort meldest. Ja, die Knallerei am 1. August ist so eine Sache. Eine nette Gelegenheit, um Geselligkeit zu pflegen. Aber Tiere sehen das anders - von bloßem Unwohlsein wie bei unserer (ziemlich unerschrockenen) Katze, bis hin zu Panikattacken, wie beim Hund meiner Freundin Sylvie. Sylvie und ihr Mann fliehen mit ihrem Hund in den Schwarzwald für die Zeit rund um den ersten August, um dem armen Tier den Lärm zu ersparen. In der Nordwestschweiz, also der Gegend von Basel, findet der meiste Lärm übrigens am Abend des 31. Juli statt.

Am 1. August trafen wir uns wie fast jedes Jahr zum Feiern. Zuerst machten wir ein Feuer das für gute Stimmung sorgte.
Ich nehme an, Deine Feuerwerk-Bilder sind in Deiner Wohngemeinde entstanden. Wenn ich mich recht entsinne, war das früher im Berner Seeland.

Zitat
Jeder Brachte etwas zu essen mit es gab das gewohnte normale essen! So wie auch Vegan und Paläo.
Huch, jetzt musste ich zuerst mal in der Wikipedia nachschlagen, was Paläo ist. Was ist denn der Sinn, oder der Vorteil dieser Ernährungsart in den Augen Deiner Freunde?

Zitat
(wer sich nun fragt wie so ich das erste Mal 2013 auf dem Gelände war und erst wieder 2017, ich bin durch ein Behandlungs-Fehler stark krank geworden)
Was ist denn das für eine Krankheit, die einen hindert, das Gelände in Gampelen/Thielle zu besuchen? Falls zu persönlich/vertraulich, kannst Du mir auch per PN antworten.

Zitat
Nach dem gings wieder ab ins Wasser da es doch recht warm wahr dort wurde etwas geplaudert und eine Runde geschwommen ca 2 stunden später gab es im Restaurant Kuchen und Eistee dazu lass ich ein Computer Heftchen durch in dem allerdings nur Müll drin stand. Schön entspannt und ausgeruht habe ich das Gelände am Abend verlassen.
Darf ich fragen, ob Du Dich wenigstens anständig angezogen hast, um das Restaurant auf dem Gelände zu besuchen?:) Wir hatten da mal eine Auseinandersetzung – meine Frau und ich wurden nicht bedient, weil wir es gewagt haben, nackt am am Tresen zwei Glacés zu bestellen. Und das an einem sehr heißen Sommertag! Ich denke, Edi Fankhauser rotiert in seinem Grab.

nK
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Allgemeine Diskussion / 1.August,2.August,4.August
« Letzter Beitrag von Bioplan am 05. August 2017, 02:36:59 »
.... Kleiner Beitrag vom August


Am 1. August trafen wir uns wie fast jedes Jahr zum Feiern.

Zuerst machten wir ein Feuer das für gute Stimmung sorgte.



Jeder Brachte etwas zu essen mit es gab das gewohnte normale essen! So wie auch Vegan und Paläo.

Nach dem Essen und Unterhaltsammen Gespräche, gingen wir eine Runde schwimmen im
Mondlicht, das Wasser war ziemlich kalt und eine Badehose hätte nicht viel gebracht, sondern hätte beim Herausgehen die Sache nur schlimmer gemacht.



Nach dem Kühlen aber doch erfrischenden Schwimmvergnügen wärmten wir uns am Feuer auf.

Später gab es noch ein kleines Feuerwerk das paar Tage vor dem 1. August geplant worden ist um Unfälle zu vermeiden.




2. August
Am 2. August hatte ich einen Termin bei die-neue-zeit in Thielle für eine Führung durch das Gelände.
Mit dem Zug in Zihlbrücke angekommen ging mein weg erst mal in das Schöne und ruhige Restaurant Rothaus nach der kleinen Stärkung ab zum Sekretariat
dort wurde ich Sehr freundlich begrüßt, nach dem Bürokram wurde ich mit 3 weiteren Personen von einer älteren Frau durch das Gelände geführt. Das Gelände und auch die Stimmung war immer noch so schön wie ich Sie von 2013 in Erinnerung hatte, zum Schluss der Führung wurde ein Foto für die Eintrittskarte gemacht nach dem gings hab ins Wasser.

(wer sich nun fragt wie so ich das erste Mal 2013 auf dem Gelände war und erst wieder 2017, ich bin durch ein Behandlungs-Fehler stark krank geworden)

4. August
Am 4. August mein 2 Besuch auf dem Gelände in dem Sommer.
Am Nachmittag angekommen dieses mal mit einem Puch Mofa , ginges noch mal zum Sekretariat da noch paar fragen offen wahren.
Nach dem gings wieder ab ins Wasser da es doch recht warm wahr dort wurde etwas geplaudert und eine Runde geschwommen ca 2 stunden später gab es im Restaurant Kuchen und Eistee dazu lass ich ein Computer Heftchen durch in dem allerdings nur Müll drin stand. Schön entspannt und ausgeruht habe ich das Gelände am Abend verlassen.

(der Foren Betreiber hat das recht die Bilder hochzuladen und zu kopieren um Beiträge ganz zu erhalten wenn es gewünscht ist)
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Die Kaffee-Ecke / Test für Bild-Einbindung (Siehe Kaffee-Netz.de)
« Letzter Beitrag von Albert am 01. Juli 2017, 20:45:10 »
Hier ist ein Test für eine picr-Bild-Einbindung:


(Blick vom Apartment N6 im Oasis, Leucate)

Betrifft eine Diskussion im Kaffee-Netz.

nK
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Kaffee-Netz - wohin? / Willkommen im Member-Bereich der Kaffee-Netzler!
« Letzter Beitrag von Albert am 26. Juni 2017, 09:22:16 »
Willkommen im Member-Bereich der Kaffee-Netzler!

Auch hier ein herzliches Willkommen! Da dieser Bereich nicht von den Suchrobotern (Google etc.) erfasst wird, kann nur die interne Suche des Boards (oben rechts) genutzt werden.

Albert aka nacktKULTUR
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Die Kaffee-Ecke / Willkommen in der alternativen Kaffee-Ecke!
« Letzter Beitrag von Albert am 26. Juni 2017, 09:15:18 »
Willkommen in der alternativen Kaffee-Ecke, liebe Kaffee-Netzler!

Nun haben wir zumindest eine Alternative, falls das ursprüngliche Kaffee-Netz in eine Richtung gehen sollte, die nicht dem Bisherigen entspricht.

Albert aka nacktKULTUR
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Allgemeine Diskussion / Antw:Zum Thema Sprachkritik - der Deppen-Apostroph und Anderes
« Letzter Beitrag von Albert am 06. Mai 2017, 16:55:47 »
Ave Puistola

Dass es aber ohne Psöidotags wie [irony][/irony] nicht gehe, erschreckt mich schon. Hätte ich denn noch dicker auftragen müssen?
Ich gebe zu, ich habe mit Ironie meine Mühe. Ebenso wie Sarkasmus mich nur noch sprachlos dastehen lässt. Es fehlen mir die Worte, es fehlt mir das Werkzeug, um mit Sarkasmus umzugehen. Dasselbe gilt für mich für Ironie. Wo fängt sie an, bis wohin ist es überhaupt noch Ironie?


Heute erschien in der Züritante ein Artikel über die Schreibkompetenz von Maturanden:
Hab's gelesen. Finde ich irgendwie schwach - Die NZZ kann es besser.


Nachdem einmal dieser dümmliche Gendertalk eingeführt worden war, kann es sich in der Folge also nur noch um die männlich Hälfte der eingangs Gemeinten handeln.
Sobald es egal ist, ob man die männliche oder die weibliche Form verwendet, ist auch der egalisierende „Gendertalk“ nicht mehr nötig. Also wenn sich das Bewußtsein insoweit gewandelt hat, dass Frauen ebenso selbstverständlich gemeint sind wie Männer. Aber soweit ist es noch nicht. Ich sehe schon, wir haben hierüber unterschiedliche Ansichten.


Wie schön, dies in einem Forum schreiben zu können, das auf die meistverschwurbelnde aller Abkürzungen verzichtet: FKK
Ich frage mich gerade, was Deine Verärgerung über diese drei m.E. harmlosen Buchstaben so erregt haben mag. Ist's der Euphemismus für nackt, also der „Freikörper“? Oder die „Kultur“? Oder der Umstand, dass dieses Kürzel gerne für etwas ganz Anderes mißbraucht wird? Letzteres ist vermutlich in demselben gesellschaftlichen Verständnis begründet, das auch den „Freikörper“ geboren hat. Krude gesagt, eine puritanische Sichtweise auf alles Körperliche. Rotlicht und Verklemmtheit sind eng befreundete Nachbarn, wie man weiß.


Jeder schreibe so gut, wie er kann, und es wäre bestimmt hilfreich, vor dem [Schreiben] die [Vorschau] anzuklicken und zu prüfen, ob der Text verständlich sei. Das umfasst mehr als nur das Regelwerk der Grammatik und der Rechtschreibung.
Ja, ein wichtiger Hinweis. Und, BTW, jeder Beitrag kann 1440 Minuten (aka 1 Tag) lang editiert werden.

Was mir aufgefallen ist: Du machst „händische“ Umbrüche in Deinen Text - das wäre nicht nötig. Das Forum handhabt Fließtext völlig autonom, es gibt also in der Anzeige keine Monsterzeilen. Die Forensoftware (SMF) könnte sogar Silbentrennung durchführen - ich habe aber auf die Trennung verzichtet, weil ich dem System (PHP) nicht so ganz traue. Alles in Allem, in SMF schreiben ist fast so komfortabel und im Ergebnis ebenso schön wie WordPress.

Albert
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Lieber Albert

Ein Forum ohne Smileys begrüsse ich sehr.
Dass es aber ohne Psöidotags wie [irony][/irony] nicht gehe,
erschreckt mich schon. Hätte ich denn noch dicker auftragen müssen?
Wäre das nicht überzogen gewesen?

Heute erschien in der Züritante ein Artikel über die Schreibkompetenz
von Maturanden:
https://www.nzz.ch/gesellschaft/geschichte-des-schweizer-schulunterrichts-schreib-nicht-lies-ld.1290501

Dem Autor kam nie der Gedanke, dass es nicht am Nicht-Wollen der
Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern liege, sondern
ganz einfach daran, dass erstere es selbst nicht können!

Wohl ein Lektor hat die oben kursiv gesetzten Sprachmonster hinzugefügt.
Mit diesen saublöden Formeln signalisiert er, dass Lehrer und Schüler
beider Geschlechter gemeint seien, was im Zusammenhang ohnehin
klar war. Es geht ja nicht um die geschlechtsspezifische Differenzierung
der Sprachkompetenz.
In der Folge aber ist nur noch die Rede von Schülern, Maturanden und
Lehrern. Nachdem einmal dieser dümmliche Gendertalk eingeführt worden
war, kann es sich in der Folge also nur noch um die männlich Hälfte der
eingangs Gemeinten handeln.
Solche Sprachinkompetenz ärgert mich viel mehr als ein höite ,
ein fehlender Akkusativ oder inkonsequente Kleinschreibung, falsche
Interpunktion etc.
Unnötige Abkzg. (Vit. statt Vitamin, aber H2O statt Dihydrogenoxid,
jedoch Wasser) gehören wieder eher in den Bereich
des Nicht-Wollens als des Nicht-Könnens.

Wie schön, dies in einem Forum schreiben zu können, das auf die
meistverschwurbelnde aller Abkürzungen verzichtet: FKK


Jeder schreibe so gut, wie er kann, und es wäre bestimmt hilfreich,
vor dem [Schreiben] die [Vorschau] anzuklicken und zu prüfen,
ob der Text verständlich sei. Das umfasst mehr als nur das Regelwerk
der Grammatik und der Rechtschreibung.


Ähem, erfüllt mein Text meine Ansprüche?
Der Erste ging ja offensichtlich in die Hose ...

Puistola




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Allgemeine Diskussion / Antw:Zum Thema Sprachkritik - der Deppen-Apostroph und Anderes
« Letzter Beitrag von Albert am 05. Mai 2017, 20:11:01 »
Will me verschtoot, was g'meint isch; Punkt, apputzt.
Ich sehe, was Du meinst, einverstanden. Es gibt aber auch andere Sichtweisen - mit welchen ich persönlich eher sympathisiere.

Aber:
Ist es klug, ein Forum zur Nackt-'Kultur' mit solchem Lamento zu starten und künftigen Mitschreibern gleich zu Beginn Angst einzujagen?
Ich schreibe hier als Mitmensch, nicht als Regelgeber. Du hast hiermit eine Gegenposition eingenommen, danke dafür! Was Du als „Lamento“ bezeichnest, möchte ich als Denkanstoß verstanden wissen. Wenn dieser Aufsatz jemandem Angst einjagt, dann bin ich eher derjenige, welcher Angst bekommt - vor einer solch kruden Denke, die korrekte Sprache nicht mit einschließt.

Der Tagesanzeiger bedient mit seinem Sprachgehöil lediglich akademische Bedenken, während die, die die Fehler machen, gar nicht wissen, dass das im Fall falsch seigi.  Sind Die hier öppen nicht willkommen?

Die Sprache wird ohne Hösli kein Bitzeli besser.
Kann ich nachvollziehen, obgleich ich mit Verballhornungen wie „Sprachgehöil“ oder „Äffkackah“ (™Puistola) herzlich wenig anfangen kann. Diese Verballhornungen haben für mich etwas von Stammtischgehabe. Es sind alle User willkommen, aber ein Minimum an Aufwand, sich verständlich und lesbar auszudrücken, sollte jedem zuzumuten sein.

Statt zu jammern, sollten wir einfach unsere eigenen Texte sorgfältig formulieren, also z.B. diese bemühten 'innen weglassen, im Fall, wännt waisch wanimain.
Damit sprichst Du mich endlich direkt an, auch dafür Dank. Ich bestehe auf die gendergerechte Sprache, was meine eigene Schreibe betrifft.

Zuletzt noch eine talmudische Weisheit, die mir persönlich am Herzen liegt:
Zitat
Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheit.
Achte auf Deine Gewohnheit, denn sie wird Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Ich meine, auch damit sollte ein liberaler Geist, als den ich Dich einschätze, gut zurechtkommen.

Albert
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